8. Mai 2026
Das Einmaleins des Marketings: Diese Abkürzungen und Begriffe solltest Du kennen – Teil 1: SEO-Begriffe
ROI, CTA, und SEO, CAC, CEO und GEO – na wer jetzt keinen Ohrwurm von den Fantastischen Vier hat… ist wahrscheinlich deutlich jünger als ich. Der heutige Artikel ist aber sicher auch für Dich interessant. Denn wenn Du Dich mit dem Thema Marketing beschäftigst, wirst Du relativ schnell mit Akronymen und Fachbegriffen beworfen, die Dir erstmal gar nichts sagen. Den Knoten im Kopf löse ich in dieser Reihe auf. Im ersten Teil erkläre ich Dir die wichtigsten Begriffe aus der Suchmaschinenoptimierung.

Die Grundbegriffe
Lass uns einmal die Grundbegriffe klären:
SEO: Dieses Akronym steht für den englischen Begriff Search Engine Optimization, zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Es geht darum, Deine Website technisch und inhaltlich so zu optimieren, dass sie über Google oder andere Suchmaschinen gefunden werden können.
Suchmaschine: Google ist aus dem Leben der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Oft wird der Suchmaschinenriese synonym für alle Suchmaschinen verwendet. Dabei gibt es noch viel mehr. Bing und Yahoo aber auch DuckDuckGo oder Ecosia (hier pflanzt Du mit Deiner Suche Bäume) sind Suchmaschinen. Auch YouTube ist eine Suchmaschine, spezialisiert auf Videos. Suchst Du bei Amazon nach Produkten, bedienst Du ebenfalls eine Suchmaschine.
SERPS: Auch in diesem Fall haben wir es mit einem Akronym zu tun, das auf einem englischen Begriff basiert – das passiert häufig, wie Du sehen wirst. Search Engine Result Page, zu Deutsch: Suchmaschinen-Ergebnis-Seite. Du kennst vermutlich nur Seite 1 der Suchergebnisse von Google. Denn meistens findet sich hier schon das beste Ergebnis. Beschäftigst Du Dich damit, wie Du in die SERPS kommst, ist also die erste Seite für Dich interessant. Wo Du stehst beschreibt das:
Ranking: Seite 1, schön und gut, aber es macht doch einen Unterschied, ob Du auf Position 1 oder 9 stehst. Wenn wir darüber sprechen, auf welchem Platz ein Ergebnis steht, meinen wir das Ranking. Eselsbrücke: Der Begriff ist auch in den Charts oder bei Sportveranstaltungen zu finden.
Keywords: Ganz wichtig und essentiell ist die Frage, für welche Suchbegriffe Du eigentlich gefunden werden möchtest. Suchbegriffe oder Suchphrasen bezeichnen wir als Keywords. Dabei gibt es Keywords, die nur aus einem Begriff bestehen (short-tail), Keywords aus zwei oder drei Begriffen (mid-tail) und ganze Sätze oder Fragen (long-tail). Wichtig ist, dass Du für Keywords rankst, die zu Deinem Angebot passen und für Dich relevant sind.
Crawler/Spider: Woher weiß Google eigentlich, was auf Deiner Seite steht und auf welcher Position sie ranken sollte? Ganz einfach: Google kommt Dich besuchen. Also nicht persönlich, sondern Deine Website. Der Crawler oder auch Spider schaut regelmäßig mal vorbei, latscht durch die Haustür einmal durch die ganze Bude und speichert alles, was es da zu sehen gibt, einmal ab. Zu finden ist das dann in Googles Datenbank.
Gut zu wissen: In der Analyse von Website nutzen wir ebenfalls Crawler, wie z. B. den von Sistrix oder dem ScreamingFrog. Diese scannen die Seite und geben uns relevante Informationen aus, die uns helfen, die Website zu verbessern.
Index: Willkommen in der Datenbank. Hier liegt alles rum, was sich der Crawler oder Spider angeschaut und anschließend abgespeichert haben. Wenn Du über Suchmaschinen gefunden werden möchtest, willst Du hier rein!

Begriffe rund um Deine Website
Die Grundbegriffe sind klar, lass uns doch mal schauen, was auf der Website so passiert. Hier findest Du ein paar wichtige Begriffe für Deine Website:
Robots.txt: Wer nicht möchte, dass der Crawler heimlich still und leise durch die eigene Küche stapft, während man gerade mal nicht hinschaut, hängt einfach ein „Wir müssen leider draußen bleiben“-Schild an die Tür. Dieses Schild ist die robots.txt. Die einfache Textdatei gibt Dir die Möglichkeit, zu bestimmen, wer rein darf und wer nicht. Aber nicht nur das. Du kannst Crawler auch auf Deine Website lassen aber bestimmte Inhalte vor ihr verstecken. Das unaufgeräumte Schlafzimmer z. B. Private Inhalte, wie Admin-Seiten oder Warenkörbe solltest Du vom Crawling ausschließen.
Sitemap.xml: Damit die Crawler von Google und anderen Suchmaschinen sich in Deinem Zuhause zurechtfinden, gibt es die Sitemap. Sie ist ein Plan aller Räume, äh Seiten Deiner Website.
Domain: Deine Domain ist quasi Deine Adresse im Internet – vergleichbar mit der Straße und Hausnummer Deines Zuhauses. Sie ist der Teil einer Webadresse, der Deine Website eindeutig identifiziert, zum Beispiel meine-website.de. Die Endung der Domain – also .de, .com oder .org – nennt sich übrigens Top-Level-Domain. Für Dein SEO ist die Domain durchaus relevant: Eine klare, merkfähige Domain, die im besten Fall einen Hinweis auf Dein Angebot gibt, macht sowohl für Menschen als auch für Suchmaschinen einen guten ersten Eindruck.
URL: Die URL (Uniform Resource Locator) ist die vollständige Adresse einer einzelnen Seite im Internet – also nicht nur Deine Domain, sondern der komplette Pfad, der Nutzer genau dorthin führt, wo sie hinwollen. Zum Beispiel: franziska-maria-schade.de/blog/seo-begriffe. Eine gute URL ist kurz, lesbar und enthält im besten Fall Dein wichtigstes Keyword. Denn auch hier schaut die Suchmaschine genau hin. Vermeide also kryptische Zahlen- oder Zeichenkombinationen – Deine URL darf ruhig selbsterklärend sein.

Metatitel, der: Du kannst Deiner Seite einen Meta-Titel geben, der für Dein Ranking in der Suchmaschine sehr wichtig ist. Denn er ist das Erste, was Menschen sehen. Er sollte beschreiben, was sie erwartet, Dein wichtiges Keyword enthalten und darf eine gewisse Länge nicht überschreiten.
Metadescription: Passend zum Titel gibt es natürlich auch noch eine Beschreibung, die Metadescription, die ebenfalls in den Suchergebnissen zu sehen ist. Sie sollte ebenfalls das Keyword enthalten, Lust machen, auf das Ergebnis zu klicken und darf nicht zu lang sein.
Für die Optimierung des Metatitels und der Metadesciption empfehle ich den kostenlosen SERP Snippet Generator von Sistrix.
Alt-Tag, der: Baust Du auf Deiner Website Bilder ein, solltest Du diese mit einem Alt-Tag versehen. Auf Deutsch sprechen wir auch von einer alternativen Bildbeschreibung. Diese ist sowohl für die Suchmaschine aber auch für die Barrierefreiheit Deiner Seite wichtig. Screenreader können dann Menschen mit Sehbehinderungen ganz einfach vorlesen, was auf dem Bild zu sehen wäre. Und das ist super. Auch die Suchmaschine freut sich über einen guten Alt-Tag, der das Keyword enthält und es Dir ermöglicht mit Deinem Bild in der Google Bildersuche zu erscheinen.
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News aus der Welt der Marketing-Begriffe
GEO: Neu dazugekommen und ganz frisch ist die Generative Engine Optimization. Denn immer häufiger nutzen Suchende nicht etwa Google, sondern ChatGPT, Perplexity oder Gemini für die Suche nach Informationen und sogar Produkten. Wer über die Suchmaschinen gut gefunden wird, taucht leider nicht automatisch in den Antworten von ChatGPT und Co. auf. Hier braucht es eine andere Form der Optimierung. Deswegen diese neue Disziplin – mit wunderschönem neuen Akronym.
Das war Teil 1: Marketing-Begriffe im Überblick
Für heute darf es das erst einmal gewesen sein. In dieser Reihe werde ich Dir in den kommenden Wochen die wichtigsten Abkürzungen, Akronyme und Begriffe aus dem Marketing-Bereich erklären. Ich freue mich, wenn Du wieder dabei bist! Ich hab‘ aus Deiner Sicht etwas vergessen? Dann schreib mir gerne einen Kommentar.
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